Poka Yoke
Fehler durch menschliche Fehlhandlungen verhindern

LogoWie es die Umsetzer verstehen
Ausgangsbasis für Poka Yoke ist die Erkenntnis, dass kein Mensch in der Lage ist, unbeabsichtigte Fehler bzw. menschliche Fehlhandlungen vollständig zu vermeiden. Mit Poka Yoke wird meist durch eine einfache und wirkungsvolle Lösung dafür gesorgt, dass diese menschlichen Fehlhandlungen (mistake) im Fertigungsprozess nicht zu Fehler (defect) am Produkt führen.

Poka Yoke im Produktlebenszyklus

Produktorientiertes Poka Yoke (zukunftsorientierte Ausrichtung): In der Entwicklungsphase werden theoretische Fehlhandlungen in den unterschiedlichen Lebensphasen eines Produktes identifiziert und über konstruktive Maßnahmen verhindert

Prozessorientiertes Poka Yoke (gegenwartsorientierte Ausrichtung): In geplanten oder bestehenden Prozessen werden mögliche Fehlhandlungen identifiziert und über Vorrichtungen, Werkzeuge und Hilfsmittel verhindert

Fehlerorientiertes Poka Yoke (vergangenheitsorientierte Ausrichtung): Es werden bekannte Fehler analysiert, die Fehlhandlung identifiziert und in den bestehenden Prozessen über Vorrichtungen, Werkzeuge und Hilfsmittel verhindert

Unsere Kompetenz
Die Umsetzer des TQU haben eine Vorgehensweise für die Einführung von Poka Yoke entwickelt und diese bei Automobilherstellern und einer Vielzahl von anderen Unternehmen eingeführt.

Im TQU Ideenbaukasten werden viele Lösungsmöglichkieten für eine Aufgabenstellung geboten. Ziel des Ideenbaukastens ist es, Anregungen für Poka Yoke Lösungen zu geben.

Die empfohlene Reihenfolge beim Entwickeln einer Poka Yoke Lösung ist:

1. Fehlerquellenbeseitigung: Die Fehlerquellenbeseitigung eliminiert die generelle Möglichkeit von Fehlhandlungen bzw. unterbricht die Kette von Fehlhandlung zu Fehler.

2. Auslösemechanismus: Der Auslösemechanismus beschreibt das Merkmal, das der Prüfmethode zugrunde liegt. (Warum wird der Fehler entdeckt?)

3. Prüfmethode: Die Prüfmethode beschreibt den Ort und die Zeit der Entdeckung des Fehlers oder der Ursache. Als Eingangsinformation dient die Auslösefunktion (Wann und wo wird der Fehler entdeckt?)

4. Reguliermechanismus: Der Reguliermechanismus beschreibt die Reaktion des Systems aufgrund des Fehlers oder der Fehlhandlung (Wie wird der Mitarbeiter informiert?).

Ihr Nutzen
• Keine Fehler durch menschliche Fehlhandlungen im Prozess
• Fehler im Prozess werden erkannt und gelangen nicht in den nächsten Prozessschritt
• bekannte Fehler werden durch Lösungen verhindert
• potenzielle Fehlhandlungen erkennen und absichern
• Reduzierung möglicher Fehlhandlungen im Umgang mit dem Produkt

j.stern106944Ansprechperson

Johannes Stern
Telefon  +49 731 / 71 88 738 – 73
Mobil      +49 174 / 340 60 97
E-Mail    johannes.stern@tqu.com

Poka Yoke Training:
Zweitägiges Poka Yoke Training – Systematik verstehen und Lösungen entwickeln

Termin: 16. – 17. Mai 2017
Ort: Hamburg
Anmeldung: kurze Email an johannes.stern@tqu.com

Weitere Informationen zum Training finden Sie hier.

Alle Veranstaltungen zu diesem und weiteren Themen auf einem Blick finden Sie hier.

Feedback zu Poka Yoke

„Die TQU hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft, Poka Yoke in der Theorie und in der Praxis den beteiligten Audi Mitarbeitern ansprechend zu vermitteln.“
Kurt Cervenka – Prozessqualitätsmanagement der Audi AG, Ingolstadt