Quality Stream Mapping (QSM)
eine neue Methode um die Qualität in der Produktion zu verbessern und Risiken zu reduzieren

Inhalte des Vortrages

Diese auf dem Markt gänzlich neue Methode, soll den Qualitätsstrom im Prozess oder dem ganzen Unternehmen visualisieren. Zum Qualitätsstrom gehören alle Stellen im Prozesse an denen direkte und/oder indirekte Informationen zur Qualität sichtbar werden. Die Visualisierung erfolgt in der Abfolge und Logik des Prozesses. Zu den direkten Informationen gehören alle mess- und beobachtbaren Indikatoren und Ergebnisse zu Qualität des Produktes oder Prozesses. Zu den indirekten Informationen zählen alle qualitätsrelevanten Einstellparameter und Einflussgrößen. Quality Stream Mapping verknüpft die direkten und indirekten Informationen über die Qualität des Produktes mit dem Prozess. Ebenso werden mögliche fehlende Informationen aufgezeigt. Quality Stream Mapping wird verwendet um in Kombination mit andere Problemlösungsmethoden die Einflussgrößen auf die erzeugte Produktqualität zu erkennen und die Qualität des Prozessergebnisses zu verbessern.

Quality Stream Mapping (QSM) stellt mit einer hohen Transparenz den Qualitätsstrom zwischen den Anforderungen an das Produkt und den relevanten Prozessen und Parametern in der Produktion her. QSM orientiert sich dabei an der methodischen Struktur des Value Stream Mapping, grenzt sich jedoch inhaltlich von der Wertstrommethode ab, da es vorrangig auf die Vermeidung von Fehlern, nicht auf die Vermeidung von Verschwendung abzielt.

Quality Stream Mapping wurde durch Elmar Zeller und seinem TQU Team in den vergangenen drei Jahren zur Unterstützung der technischen Problemlösung entwickelt und hat sich zu einer eigenständigen Methode der Risikobewertung eines Prozesses entwickelt.

QSM legt alle qualitätsrelevanten Informationen und qualitätsbeeinflussenden Faktoren offen und analysiert ihren Einfluss auf die Produktergebnisse.

Es wurde auch entwickelt, um dem Management eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu liefern, deren Aufgabe mitunter die Fehlervermeidung in der Herstellung ist.

  • QSM zeigt auf, an welchen Stellen die Produktergebnisse beeinflusst werden, basierend auf den identifizierten und analysierten Anforderungen der unterschiedlichen Stakeholder.
  • QSM deckt die qualitätsrelevanten Risiken effizient auf und nutzt dabei die Vorteile der FMEA, ohne jedoch eine vollumfängliche Risikoanalyse mit entsprechendem Ressourcenbedarf zu verlangen.
  • QSM zeigt auf, wie die Fehlerrückverfolgbarkeit sichergestellt ist und hilft dabei, die Prozesse auf Konformität mit wesentlichen Norminhalte der DIN EN ISO 9001 zu überprüfen.
  • QSM deckt fehlende und nicht wirksame Produkt- und Prozessprüfungen auf. Dabei werden die Prüfungen klassifiziert, um zu erkennen ob, wo und wie geprüft wird.
  • QSM kategorisiert die Einflussfaktoren für eine technische Problemlösung und ermöglicht eine Vorselektion der Faktoren, die als Ursache für einen bestimmten Fehler in Frage kommen.
  • QSM visualisiert den Qualitätsstrom in einer Detaillierung, die einerseits weitere Analysen ermöglicht, andererseits noch für alle Stakeholder verständlich ist und so eine echte Transparenz des Qualitätsstroms schafft.