Theorie in der Anwendung!

Dynamikrobust durch Denkwerkzeug und Systemtheorie

Dr. Gerhard Wohland als Wissensgeber und Ralf Hildebrandt als Moderator ergeben ein perfektes Team,
wenn es um die Vermittlung moderner Systemtheorie gehen soll.
In Denkwerkstatt 2 erläuterten sie drei grundsätzliche Themengebiete der Studie „vom Wissen zum Können“.
Die Theorie selbst kann dabei letzt endlich eine Grundlage für die Gestalten und das Weiterdenken von „agilen“ Managementsystemen sein.

Um den Einstieg in diese Theorie zu meistern und einen Zusammenhang zweier Größen zu verstehen, so Dr. Wohland,
hilft uns zunächst die Unterscheidung von zwei Extremen.
Strom besteht aus zwei definierten Variablen. Stromstärke und Spannung.
Um nun die Zusammenhänge in der Arbeitswelt zu verstehen, wendet er diese Vorgehensweise genau darauf an.
Erstes Themen Gebiet war deshalb das Verstehen von Unterscheidungen unter der Überschrift „Steuerung und Führung“.

Im zweiten Teil rückt sein Konstrukt „die Taylorwanne“ in den Fokus der Denkwerkstatt.
Diese zeigt anschaulich die Entwicklung der Arbeit, von der Manufaktur, über den Taylorismus, bis hin zum heutigen Zeitpunkt.
Den wie er es nennt: „Post-Taylorismus“.
Das schöne daran ist nicht etwa die Beschreibung einer Situation wie sie uns in der Theorie der „Industrie 4.0“ zu verstehen gegeben wird,
eher das deutlich Machen, dass komplexe Arbeit, mit vielen Überraschungen, wie wir sie schon zu Zeiten der Manufaktur hatten,
zusammen mit den wiederholbaren und nötigen Prozessen in einer Art Symbiose verschmelzen.

Als letzten Themenblock war das Denkwerkzeug „duale Prozessgestaltung“ im Mittelpunkt.
Eine Aussage die einprägsam und zu Gleich wichtig war:

„Ein sich wiederholender Prozess soll nicht schön, sondern wertschöpfend sein“

zeigt, dass das Geld nicht mit den neuen und dynamischen Tätigkeiten eines Unternehmens verdient wird.
Dass aber ein Prozess unter dem Einfluss eines Menschen niemals gleich ablaufen kann, bestätigt, dass die immer größer werdende Dynamik,
Überraschungen zu Störfaktoren werden lässt und eine detailierte Prozessbeschreibung nicht die Lösung für dieses Problem ist.

Zufrieden kann gesagt werden, dass diese Theorie einer dynamikrobusten Unternehmenswelt viel Möglichkeit zum Weiterdenken bietet
und schon heute Anwendung im TQU International findet.

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